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Published on Dezember 30th, 2015 | by Matthias Lindl

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Diabetes Type You – Tag

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Ja Mensch! Ich wurde von Tine aka. icaneateverything für die Fragen von Diabetes Type YOU ausgewählt! Ich werde mich einfach mal dafür bedanken und ohne das ihr es sehen könnt nicken.

Ohne großes Rumgelaber geht´s ran an die Buletten:

#1 Wie alt bist du und wie lange hast du Diabetes?

Also, ich bin 26 Jahre alt und habe seit Mitte 2010 Diabetes

#2 Penste noch oder pumpste schon?

Ich habe damals angefangen mit Pens zu arbeiten. Es ging bei mir aber relativ flott los, dass ich mir Gedanken über meine Pumpe gemacht habe und das System auch interessant fand. Irgendwann hatte ich dann die Chance bei anderen Leuten zu sehen, wie so eine Pumpe funktioniert und was sie alles vereinfacht. Dann habe ich mich dazu entschieden sofort eine Probe zu tragen und mich letztendlich auch für die Therapie mit einer Insulinpumpe entschieden… Hallo Animas Vibe

#3 Was war dein schönstes Diabetes-Erlebnis und wie beschreibt sich deine schlimmste Erinnerung?

Puh.. Mein schönstes Diabetes-Erlebnis und die schlimmste Erinnerung… Schwierige Sache. Also ein wirklich schönstes Erlebnis kann ich glaube ich gar nicht benennen. Es gibt eine zu viele Momente, an die ich gerne denke. Sei es die vielen Events zu denen ich fahre und dort Freunde und Bekannte aus der Diabetes-Szene treffe. Auch das Kennenlernen der verschiedensten Typen aus dem Pharmabereich kann sehr super sein, oder auch, das ich einige Zeit mit einer Diabetikerin zusammen war (was wirklich vieles erleichtert). Schöne Momente gibt es wirklich viel zu viele.

Eine wirklich schlimme Erinnerung habe ich dieses Jahr erlebt. Ich habe mir aus Versehen im Stress 60 Einheiten Novo Rapid in die Wamp gejagt und musste danach ziemlich schnell abgeholt und ins Krankenhaus gebracht werden. 3 Stunden in der Notaufnahme rumliegen und mich selbst fragen wie mir der Scheiß denn bitte passiert sein konnte. Flüchtigkeitsfehler eben..  Das blieb mir definitiv im Kopf!

#5 Dein liebster Hypohelfer?

Tja, das wird wohl aus längerer Erfahrung nun Haribo oder Tetra-Pak Apfelsaft sein. Beides sehr großartig und hilft schnell.

#6 Tagebuch schreiben, in einer App dokumentieren oder „Fuck off“?

Diese Geschichte mit dem Tagebuch.. Oder allgemein mit der Dokumentation. Das ist ja so ne Sache für sich. Ich bin sehr froh, das mein Messgerät meine Werte für mich speichert, denn sonst wären sie wohl Hoffnungslos verloren. Das muss 2016 besser werden, ich sag es nur schonmal.

#7 Familie nervend oder helfend?

Weder noch. Ab und an fragt die Mutti mal was so los ist, aber ansonsten ist das überhaupt kein Thema bei mir in der Familie.

#8 Warum bloggst du oder liest Diabetes-Blogs?

Warum ich blogge..?! Hm. Ich habe Spaß daran gefunden, mir Dinge von der Seele zu schreiben und Sachen die ich erlebe mit Anderen zu teilen. Ich glaube das ist der Hauptgrund warum ich damals einen eigenen Blog aufgezogen habe. Die ganze Zeit in 2015 in der ich nicht aktiv gebloggt habe, da habe ich es auch wirklich ganz schön vermisst.

Blogs lesen tue ich in erster Linie um zu sehen was so bei den anderen Jungs und Mädels so passiert. Die Szene hat sich ja etwas vergrößert, dadurch gibt es auch viel zu erfahren und zu gucken auf den ganzen anderen Seiten.

#9 Diabetes als Sportbremse? Oder wie vereinigst du die beiden Dinge?

Sp…Spo…Spowas? Also auch wenn ich nicht aktiv Sport betreibe würde ich doch sofort sagen, dass Diabetes definitiv keine Sportbremse ist. Man kann nahezu jede Sportart betreiben, man muss letztendlich nur einen weg für sich finden, wie man diese mit dem Diabetes vereinen kann.

#10 Wie offensiv gehst du mit deinem Diabetes um?

Ich denke sehr offensiv. Ich rede gerne darüber. Unterhalte mich auch gerne mit interessierten Menschen darüber und mit Menschen, die quasi überhaupt keine Ahnung haben was ich von ihnen will.

#11 Wenn du einen Wunsch frei hättest…

Dann hätte ich keine Ahnung was ich mir wünschen würde. Ernsthaft. Wenn ich schon auf Instagram oder Facebook diese blöden Bilder zu Weihnachten sehe  von wegen: „All i want for christmas is a cure.“ Da bekomme ich das Kotzen! Nö, ich brauch keine Heilung, ich komme sehr gut mit dem Leben zurecht, welches ich führe. Natürlich wäre es super den Kram loswerden zu können. Geht aber nicht! Deshalb immer positiv bleiben. Die Menschen die ich in den letzten Jahren so kennengelernt habe und mögen gelernt habe, hätte ich niemals ohne Diabetes kennengelernt!

 

So, das soll´s gewesen sein. Wen tagge ich denn nun?! Nehmen wir doch mal die Katharina von Nerven aus Zuckerwatte

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About the Author

Matthias ist ein Tech-Nerd, Tattoofreund und Typ 1 Diabetiker. Er schreibt über sein Leben in der Welt der Tattoos und des Diabetes.



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